Allgemein, Gedanken

Auf Entdeckungsreise mit John Irving und Anthony McCarten

17. Januar 2017

Konkrete Vorsätze für 2017 gibt es bei mir nicht, wie ich in einem der letzten Beiträge bereits irgendwo erwähnte. Dennoch sind mir einige Punkte wichtig, die ich bezüglich des Lesens nicht aus den Augen verlieren möchte. Früher habe ich mich häufig phasenweise auf ein bestimmtes Genre eingeschossen. Heute weiß ich nicht nur die Abwechslung zu schätzen, sondern lege großen Wert darauf stets über den eigenen Tellerrand zu schauen. Nach rechts, nach links, nach oben und unten. In alle Richtungen die Augen offenhalten. Den so genannten Horizont erweitern. Geschichten finden, die man sich nicht ausdenken kann oder welche, die von der fantastischen Fantasie des Autors zeugen. Bücher lesen, die mein Denken auf den Kopf stellen, die mich in verschiedenster Hinsicht herausfordern und inspirieren. Um all das zu erfahren, habe ich beschlossen weiterhin möglichst viele neue Autoren auszuprobieren.

Nach und nach möchte ich diese hier kurz vorstellen und ggf. in einem späteren Beitrag berichten wie mein erster Eindruck ist. Als erstes habe ich mir Irving und McCarten herausgepickt. Es scheint bei den zweien einige Parallelen zu geben. Sie sind beide im Diogenes Verlag erschienen. Außerdem sind beide bereits jeweils mit einem Titel in meinem Regal vertreten. Komischerweise habe ich sowohl Witwe für ein Jahr als auch funny girl im offenen Bücherschrank gefunden. Irgendwer wollte sie scheinbar loswerden. Oder ihnen ein neues Zuhause ermöglichen. Ganz egal. Auf jeden Fall freue ich mich, dass sie dieses bei mir gefunden haben!

 

 

 

 

 

 

 

Irving und McCarten haben so einige spannende Geschichten vorzuweisen. Mit Sicherheit ist jede für sich einzigartig. Die ein oder andere etwas skurril und schwer zu durchschauen. Das lassen schon die Inhaltsbeschreibungen vermuten. Um mir jedoch den Einstieg zu erleichtern, habe ich eine erste Vorauswahl mit je vier Titeln getroffen. Bis auf Licht von McCarten, das ihr ab nächstem Monat in euren Buchhandlungen findet, sind alle anderen teilweise schon vor einer ganzen Weile erschienen.

Die Erwartungen möglichst niedrig zu halten, ist bei diesen großen Schriftstellern alles andere als einfach. Überall hört man die Stimmen begeisterter Leser. Ob ich mich dem bald anschließen kann? Das wird sich bald herausstellen. Bis dahin gerne immer her mit eurer Meinung zu John Irving und Anthony McCarten!

Bei dieser Gelegenheit möchte ich euch noch auf etwas hinweisen. Letztens wurde ich auf einen Tweet von Jule aufmerksam, die vom Programm des Diogenes Verlages scheinbar genauso angetan ist wie ich. Die Rede ist von einer Art Diogenes Buchclub. Jeden Monat stellt sie einen anderen Titel vor, der anschließend gemeinsam gelesen wird. Welche das sein sollen, könnt ihr hier auf ihrem Blog nachschauen. Jeder ist willkommen!

 

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