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Blessing

Rezensionen

Trevor Noah: Farbenblind

20. März 2017

Stell dir vor, du kommst als Verbrechen auf die Welt. Deine Eltern könnten praktisch für mehrere Jahre ins Gefängnis wandern. Und das nur, weil sie Gefühle füreinander haben und du daraus entstanden bist. Von diesem Tag an wächst du in einem Land auf, das von den strikten Regeln der Rassentrennung erschüttert und geprägt ist. Eine Vorstellung, die aus heutiger Sicht beinahe unmöglich erscheint und dennoch gar nicht so fern ist. Trevor Noah wurde 1984 in Südafrika als Sohn einer Einheimischen und eines Europäers geboren und erzählt in seiner Biografie wie er die Auswirkungen der Apartheid am eigenen Leib zu spüren bekam und trotz allem seinen Weg fand.

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Gedanken

Zurückgeblickt 01/2017

26. Februar 2017

Lesenswert

In diesem Abschnitt gibt es in wenigen Worten einen Rückblick auf die Bücher, die mich durch die letzte Woche begleiten durften.

beendet:

Ganz normale Helden von Anthony McCarten
Eine Familie, die einen schweren Verlust erleidet, dadurch ins Wanken gerät und am Ende trotzdem Stärke beweist. Das wird mir gut in Erinnerung bleiben und hat mir Lust auf mehr von diesem Schriftsteller gemacht!

aufgegeben:

Licht von Anthony McCarten
Gleich im Anschluss habe ich also zu dem brandneuen Werk von Anthony McCarten gegriffen und entgegen der großen Erwartungen keinerlei Verbindung zur Geschichte aufbauen können. Die Hintergrundgeschichte, die sich mit der Erfindung der Glühbirne und allem was damit zusammenhängt beschäftigt, fand ich ziemlich interessant. Irgendwie hat das aber, zumindest für mich, nicht ausgereicht, um die nötige Sogwirkung zu entwickeln.

weitergelesen:

Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod von Gerhard Jäger
Das verschneite Bergdorf und die dortige Gemeinschaft, die im Zentrum des Geschehens steht, strahlen von der ersten Seite an eine sehr dichte Atmosphäre aus, die unversehens auf den Leser überspringt. Gefällt mir bisher ausgesprochen gut!

Entdeckt

Da ich mich ziemlich schnell und leicht von der Begeisterung anderer Leser anstecken lasse, landen so gut wie jede Woche neue spannende Bücher auf meinem Merkzettel. Welche mir diese Woche besonders stark aufgefallen sind, möchte ich euch im Folgenden zeigen.

 

 

Alles, was ich nicht erinnere von Jonas Hassen
Dank Mareike vom Bücherwurmloch entdeckt, vorher noch gar nichts davon gehört. Erscheint am 13. März und ist allein wegen des Covers ein wahrer Hingucker.

Herz auf Eis von Isabelle Autissier
Erst auf Instagram wirklich wahrgenommen und daraufhin die Inhaltsbeschreibung näher angeschaut. Macht neugierig und ist ab dem 07. März in den Buchläden zu finden!

Das geträumte Land von Imbolo Mbue
Erste Stimmen lassen verlauten, dass man dieses Buch dringend lesen sollte. Das wird auf jeden Fall zeitnah in Angriff genommen!

Das Buch der Wunder von Stefan Beuse

Was für ein Blickfang! Und als ich dann noch den Beitrag von Karla Paul und ihren Bericht bezüglich eines Abends beim Verlag via Instagram Stories verfolgte, war es irgendwie um mich geschehen. Dieses wunderbar blaue Buch erscheint eigentlich am 01. März, ist aber scheinbar jetzt schon lieferbar.

Lebenswert

An dieser Stelle rückt der literarische Part in den Hintergrund. Um einen Ausgleich zu schaffen und eine persönliche Note einzubringen, sollen jetzt weitere Momente oder Dinge festgehalten werden, die mir eine schöne Woche beschert haben.

gesehen:

Riverdale auf Netflix. Die Serie spielt in einem kleinen, unscheinbaren Städtchen, in dem aber nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Der Stein kommt mit dem rätselhaften Tod eines beliebten Highschool-Schülers ins Rollen und die Fassade beginnt zu bröckeln. Eine US-amerikanische Serie, die genau das auch zu 100 % ausstrahlt und perfekt ist, wenn man einfach nur leichte Unterhaltung sucht, ohne viel Sinn oder Ernsthaftigkeit dahinter.

gehört:

Das neueste Album „Neuanfang“ von Clueso. Tiefsinnige Gedanken, die mir mehr als einmal aus dem Herzen sprechen, kombiniert mit positiven, kraftvollen Texten, die sofort im Kopf bleiben.

getan:

Die freien Tage sinnvoll genutzt und wertvolle Zeit mit Familie und Freund/innen verbracht. Gemeinsames Frühstücken. Durch Städte bummeln. Bei Spaziergängen frischen Wind um die Nase wehen lassen und die Sonnenstrahlen im Gesicht spüren. Lange Gespräche führen. Fruchtige Bowle, Kaffee und Ayran trinken. Ruhige Lesezeit genießen. In den Tag hineinleben. Ideen sammeln und sich besser organisieren. Pizza backen. Riesige Mengen an Peperoni verdrücken und immer noch nicht genug davon kriegen. Die App Evernote für mich entdeckt.

gedacht:

Dass ich mir beim Lesen keinen Druck mehr machen möchte. Dass ich mir gerne öfters bewusst ein bisschen Zeit am Tag freischaufeln würde, die ich nur mit Buch verbringe. Dass ich meine Gedanken zu Büchern besser gleich auf Papier notieren sollte, um die frischen Eindrücke nicht im Alltag untergehen zu lassen. Dass das Leben schön ist!

Was hat euch diese Woche glücklich gemacht?